Brandstempel für Schreinereien: Logo splitterfrei in Eiche, Buche & Nadelholz einbrennen
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Aktualisiert am 23.09.2026
Für Schreinereien ist ein Brandstempel Firmenzeichen, Meistersignatur und Werkzeugmarkierung in einem. Hier findest du die richtigen Temperaturen und einen Ablauf, der auch in der Serie funktioniert.
Temperaturen für Messingstempel
| Holz | Temperatur | Kontaktzeit | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Weichholz (Fichte, Tanne, Kiefer) | 300–330 °C | 2–3 s | Brennt schnell ein, Harzgallen meiden |
| Hartholz (Eiche, Buche, Esche) | 350–380 °C | 3–5 s | Fest und gleichmäßig drücken |
| Tropenholz, Thermoholz | am unteren Ende starten | kurz | Oft harz- oder ölreich – unbedingt testen |
Stirnholz leitet Wärme schneller ab als Längsholz und braucht etwas länger. Alle Werte stehen in der Temperatur-Tabelle.
Ablauf in der Werkstatt
- Holz roh, trocken und geschliffen (Körnung 180–240). Kein Öl, kein Lack.
- Stempel mit dem Gasbrenner erhitzen und Temperatur mit Messkreide prüfen.
- Testbrand auf einem Rest derselben Holzart.
- Senkrecht ansetzen, Zeit halten, senkrecht abheben.
- Nach dem Abkühlen ölen oder lackieren.
Für große Serien lohnt sich eine Hebelpresse oder ein umgebauter Bohrständer für gleichmäßig senkrechten Druck.
Wo das Zeichen hingehört
- Möbel: Zargenunterseite, Schubladeninnenwand, Rückwand
- Werkzeug: Hobel, Stechbeitelgriffe, Hobelbankzangen
- Verpackung und Kisten: Deckel oder Stirnseite
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Dein Schreinerei-Stempel: Messing-Brandstempel mit deinem Logo ab 69 € inklusive Holzgriff, Formate bis 100 × 100 mm.